395 Mal mußten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Planegg/Krailling des Münchner Roten Kreuzes im Jahr 2009 mit ihrem "Helfer vor Ort" ausrücken. Und die Einsatzstatistik verrät noch mehr. Etwa, dass die Helfer dabei etwa 5700 Stunden in Bereitschaft verbrachten oder dass sich knapp zwei Drittel der Einsätze im Gemeindegebiet von Planegg und Krailling ereigneten.
Statistisch waren unsere qualifizierten Ersthelfer somit 1,1 Mal täglich zu Notfällen unterwegs. In gut der Hälfte der Einsätze waren internistische Erkrankungen der Grund für den Notruf, zehn Mal handelte es...
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Das Heimatmuseum der Stadt Unterschleißheim zeigt in den nächsten Monaten eine Ausstellung über das Leben und das ehrenamtliche Engagement von Florian Fischer. Er war 1952 Gründungsmitglied des Roten Kreuzes in Unterschleißheim und leitete es viele Jahre. Nach seinem Tod 1996 tauchten in seinem Nachlass viele Dokumente und Auszeichnungen auf, die seine großen Verdienste um das Rote Kreuz und die Stadt Unterschleißheim belegen.
Auf Anregung von Markus Koterba, dem aktuellen Leiter des Unterschleißheimer Roten Kreuzes, bereitete das Heimatmuseum daraufhin eine Ausstellung vor, die Bürgermeister...
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Zwei Monate nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti erlebt das Deutsche Rote Kreuz starken Zulauf von Menschen, die sich in Katastrophenregionen einsetzen möchten. Bisher haben sich über 600 Ärzte, Schwestern. Hebammen, Techniker und Vertreter anderer Berufsgruppen gemeldet. Die meisten von ihnen wären bereit sofort in das Unglücksgebiet zu reisen.
„Wir freuen uns über das große Interesse an dieser schwierigen Arbeit. Aber wir bilden jeden aus, bevor er in den Einsatz geht. Gerade die seelische Belastung der Rotkreuz-Delegierten inmitten von Chaos, Elend, Tod und oft auch Gewalt darf man...
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Trümmer, Panik und Zerstörung: Am frühen Morgen erschütterte ein schweres Erdbeben die ostanatolische Provinz Elazig in der Türkei. Häuser und Minarette stürzten ein, Menschen wurden verschüttet und liefen vor Angst ins Freie. Der Türkische Rote Halbmond ist voll im Einsatz und gut gerüstet.
Das Beben der Stärke 6,0 war auch in den Nachbarprovinzen Tunceli, Bingöl and Diyarbakir noch spürbar. In den zerstörten Dörfern bergen Freiwillige des Türkischen Roten Halbmonds Opfer und versorgen Verletzte. Erste Hilfsgüter wie Zelte, Decken und eine mobile Großküche wurden ins Erdbebengebiet...
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Die Erdbeben in den Anden, der Karibik und nun im Osten der Türkei fordern das Netzwerk der Rotkreuz-Gesellschaften weltweit heraus. Das Rote Kreuz ist zurzeit in drei Erdbebenregionen im Katastropheneinssatz: in Chile, in der Türkei und in Haiti.
Am Wochenende hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) von der Regierung finanzierte Hilfsgüter des Deutschen Roten Kreuzes im Wert von 250.000 Euro nach Chile gebracht. Zelte, Decken, Wasserbehälter und zwei Dialyse-Geräte (zur Blutwäsche bei Nierenversagen) sollen bei der Versorgung der Opfer des schweren Erdbebens vom 27. Februar mit...
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Die Vertreibung von Menschen ist eine der schwerwiegendsten Folgen bewaffneter Konflikte. Sie betrifft Frauen in vielerlei Hinsicht. Aber weit davon entfernt, hilflose Opfer zu sein, sind Frauen im Angesicht der Härte ideenreich, widerstandsfähig und mutig. Anlässlich des internationalen Frauentags, erzählen wir Ihnen die Geschichte von Siham und Salma. Entwurzelt und allein
"Es war jeden Tag ein Kampf, über die Runden zu kommen. Ich klopfte an jede Tür, um nach Hilfe oder Geld zu fragen. Ich konnte nicht weiter sehen als bis zum Abend – es gab einfach kein Morgen". Vor sechs Monaten war Siham...
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Auch 24 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl sind die Folgen für die Menschen, besonders in der ländlichen Region Tschernobyls, verheerend. Durch Umsiedlungsmaßnahmen sozial entwurzelt, ohne Arbeit und Hoffnung, treffen die gesundheitlichen Schäden die Betroffenen am stärksten. Das Rote Kreuz schenkt Hoffnung und hilft vor Ort mit Vorsorgeuntersuchungen und Medikamenten. Besonders bei Krebserkrankungen kann eine rechtzeitige Vorsorgeuntersuchung Leben retten.
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Seit dem schweren Erdbeben in Chile am vergangenen Samstag (27.02.2010) gab es mittlerweile über 100 weitere Nachbeben. Die freiwilligen Rotkreuzhelfer vor Ort sind seit drei Tagen pausenlos im Einsatz und beteiligen sich an den Such- und Rettungsaktionen in den Regionen Bio-Bio und Maule.
Mehr als zwei Millionen Menschen sind in der Erdbebenregion betroffen. Zahlreiche Häuser, Krankenhäuser, Strom- und Wasserleitungen wurden zerstört. Zudem ist das Telefonnetz in weiten Teilen des Landes zusammengebrochen, was die Planung der Hilfsmaßnahmen erschwert.
Nach dem stärksten Erdbeben seit 50 Jahren in Chile am 27. Februar steigt die Zahl der Toten stetig. Stromleitungen, Straßen und Wasserleitungen sind zerstört, das Erdbebengebiet ist schwer zu erreichen. Um die Katastrophe zu bewältigen, hat die chilenische Regierung nun internationale Hilfe angefordert. Das Deutsche Rote Kreuz bereitet sich auf einen möglichen Einsatz vor.
Schon kurze Zeit nach dem Erdbeben konnte das Chilenische Rote Kreuz Kontakt zu Helfern in den betroffenen Regionen Bio-Bio und Maule aufnehmen. Rotkreuzhelfer aus den insgesamt 43 örtlichen Niederlassungen im Erdbebengebiet...
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